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  • Wenn Stress zur Überlastung führt

    Oberberg Stressmedizin

    Gelegentlicher Stress kann vitalisieren und Kraft geben, sogar Freude machen. Chronischer Stress hingegen kann zu Überlastung führen und nicht nur psychische Beschwerden wie Burnout und Depressionen verursachen, sondern auch körperliche Folgen wie Stoffwechselstörungen und Herzkreislauferkrankungen haben.

    Stress behandeln

    Im Zentrum unserer Stressdiagnostik steht die Analyse Ihrer persönlichen Lebensumstände, den belastenden ebenso wie den gesundheitsfördernden Faktoren. Neben ausführlichen Gesprächen nutzen wir auch moderne technische Möglichkeiten, wie Schlaf- und Bewegungsanalysen durch Smartphones und kooperieren – auf Ihren Wunsch – mit Ihren Ärzten, ganz gleich, ob Hausarzt und Facharzt einer anderen Disziplin.

    Ziel ist es, Frühwarnzeichen einer Überlastung genauso wie mögliche Folgeerkrankungen zu erkennen und frühzeitig zu behandeln. Auch Stressprävention ist ein Element medizinischer Vorsorge für die Psyche.

    Patientenaufnahme

    Eine Aufnahme in unsere Privatkliniken ist in der Regel zeitnah möglich.

    Ganz einfach – in drei Schritten.

    Wir sind für Sie da!

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      Unser freundliches Aufnahmeteam berät Sie persönlich.
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    Oberberg Privatkliniken für Stressmedizin

    Bei uns verbinden sich exzellente Medizin und persönlicher Rückzugsraum für Heilung und Neuausrichtung.

    In diesen Kliniken behandeln wir Sie auf höchstem Niveau:

    Sie können sich jederzeit an uns wenden – Vertrauensvoll und diskret

    Sie möchten mehr Informationen zu unserem Behandlungsangebot, zur Ausstattung in den Kliniken oder zum Tagesablauf in einer unserer Kliniken?

    Dann würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns persönlichen Kontakt unter der Telefonnummer 030 - 26478607 aufnehmen. Wenn Sie einen Rückruf für ein persönliches Gespräch vereinbaren möchten, füllen Sie bitte das Kontaktformular aus. Wir werden uns dann schnellstmöglich bei Ihnen melden.

    Fragen und Antworten

    Weitere Informationen zur Stressmedizin

    Was ist Stress?

    Als Stress wird eine durch innere oder äußere Faktoren ausgelöste körperliche oder psychische Reaktion bezeichnet. Gelegentlicher Stress kann gut sein, da er uns Kraft gibt und zu erhöhten Leistungen treibt. Deshalb wird Stress auch oft in „positiven Stress“ (auch Eustress genannt) und „negativen Stress“ (auch Distress genannt) unterteilt; denn nicht jede Situation, die Stress verursacht, ist immer gleich. Wird der Stress allerdings chronisch, kann die psychische Belastung dadurch zu ernsthaften Folgen, wie einer Depression oder Burnout-Erkrankung führen.

    Menschen, die unter chronischem Stress leiden, sollten sich deswegen an einen Therapeuten wenden, um den Stress abzubauen und mögliche psychische Langzeiterkrankungen zu verhindern. Chronischer Stress äußert sich unter anderem durch eine Reihe an physischen Symptomen wie Magenschmerzen, Sodbrennen und Übelkeiten.

    Woher kommt Stress?

    Stress wird durch eine Reihe an Stressfaktoren ausgelöst. Das kann zum Beispiel die Belastung durch die Arbeit sein, die Situation in der Familie oder Termindruck. Welche Stressfaktoren (Stressoren) wie viel Stress verursachen ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und muss bei einer Behandlung des Stresses berücksichtigt werden.

    Wie verarbeitet der Körper Stress?

    Der erlebte Stress äußert sich bei den Betroffenen durch eine Reihe an körperlichen (physischen) und psychischen Symptomen.

    Zu den häufigsten körperlichen Symptomen zählen:

    • Bauchschmerzen
    • Übelkeit
    • Sodbrennen
    • Durchfall
    • Schlafstörungen

    Dauerhafter Stress äußert sich auch durch psychische Symptome wie:

    • eine depressive Stimmung
    • erhöhte Reizbarkeit
    • erhöhte Ängstlichkeit
    • Panikanfälle
    • geringe Motivation

    Was ist positiver Stress? Ab wann wird Stress problematisch?

    Als Stress wird eine durch innere oder äußere Faktoren ausgelöste körperliche oder psychische Reaktion bezeichnet. Stress verspürt jeder Mensch bis zu einem gewissen Grad im Alltag und kann für die Produktivität förderlich sein. In diesem Fall wird auch von positivem Stress oder Eustress gesprochen.

    Problematisch wird Stress, wenn er chronisch wird. Chronischer Stress verringert die Lebensqualität der Betroffenen erheblich und kann ernsthafte psychische Erkrankungen zur Folge haben.

    Wie wird Stress behandelt?

    Es haben sich verschiedene Entspannungsverfahren, wie z. B. das autogene Training und die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, als effektive Therapieverfahren zum Abbau von Stress erwiesen. Im Rahmen der Oberberg Stressmedizin können Sie sich per Videokonferenz mit einem Facharzt über ihre persönliche Situation austauschen, um so eine für Sie geeignete Strategie zu finden.

    Stressmedizin bei Oberberg

    Zur Behandlung von Stress haben wir bei Oberberg einen eigenen Bereich namens „Stressmedizin“ eingerichtet, um Patienten, die unter chronischem Stress leiden, die bestmögliche Behandlung anzubieten.

    Es gibt verschiedene Stressreduktions- und Entspannungsverfahren, die nachweislich beim Abbauen von Stress helfen. Zum Beispiel haben sich das autogene Training (AT) und die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR) als effektiv für den Stressabbau erwiesen.

    Unser Ziel bei Oberberg ist es, Ihnen dabei zu helfen eine auf ihre persönliche Situation optimierte Strategie zum Abbauen von Distress zu entwickeln und Ihren Körper und insbesondere Ihre Psyche zu entlasten.

    Was sind die Ursachen für eine Depression?

    Statistisch erkrankt mindestens jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens an einer Depression. Frauen sind etwa doppelt so häufig von Depressionen betroffen wie Männer. Bis heute ist die Entstehung von Depressionen wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt. Als sicher gilt, dass zur Entstehung einer Depression immer mehrere Aspekte beitragen (multifaktorielle Entstehung).

    Besonders häufig entwickelt sich das Krankheitsbild Depression nach schweren psychischen Belastungen, die nicht richtig verarbeitet werden (können) – etwa durch den Tod des Partners oder eines Angehörigen, eine Scheidung bzw. Trennung, anhaltende Schwierigkeiten im Beruf, den Verlust des Arbeitsplatzes oder auch durch den Eintritt in eine neue Lebensphase wie etwa Elternschaft oder Pensionierung.

    Zumeist gibt es nicht die „eine“ Ursache, die eine Depression auslösen kann. Hierfür sind in der Regel mehrere Risikofaktoren gleichzeitig notwendig:

    • genetische Veranlagung
    • bestimmte Persönlichkeitszüge
    • anhaltender Stress (Beziehungen, Schule, Ausbildung, Arbeit, finanzielle Belastungen etc.)
    • traumatische Erfahrungen (z. B. Opfer einer kriminellen Handlung; Missbrauchs- oder Vernachlässigungserfahrungen)
    • persönliche Verlusterlebnisse (durch Tod oder Trennung, aber auch Statusverlust etc.)
    • Phasen biologischer und psychosozialer Veränderungen, z. B. durch eine Hormonumstellung, insbesondere bei Frauen nach der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren

    Auch körperliche Erkrankungen können Depressionen auslösen. Als häufigste somatische Risikofaktoren für eine zusätzliche depressive Erkrankung gelten:

    • Schlafstörungen
    • schwere, chronische und unheilbare Krankheiten
    • Diabetes mellitus
    • Demenzerkrankungen
    • andere körperliche Ursachen wie ein Herzinfarkt und Schlaganfall

    So besitzen körperlich chronisch kranke Menschen im Vergleich zu organisch gesunden Menschen ein etwa doppelt so hohes Risiko, zusätzlich an einer Depression zu erkranken.

    Übrigens ist eine Depression keine Frage des Alters: Bereits Kinder und Jugendliche können eine Depression entwickeln, und auch bis ins hohe Alter können Depressionen – sogar erstmals – auftreten.

    Wie unterscheidet sich eine Depression von Trauer?

    Tatsächlich ähnelt die deprimierte, traurige Stimmung (teilweise weit über gedrückte Stimmung hinaus) der Betroffenen während einer Depressionsphase denjenigen Gefühlen, die man nach dem Verlust eines geliebten Menschen empfindet. Doch selbst trauernde Menschen können zwischendurch lachen und Freude empfinden.

    Menschen mit einer schweren Depression können das nicht, da es sich um eine Erkrankung bzw. Störung handelt, die eine Behandlung erfordert. Außerdem verbessert sich die Stimmung von Trauernden mit der Zeit, und sie erleben ihre düsteren Momente immer seltener und kürzer. Wenn allerdings mehrere Risikofaktoren vorhanden sind, kann aus Trauer durchaus eine Depression entstehen.

    Eine Depression sollten Sie in keinem Fall ignorieren. Vermutlich können Sie eine leichte depressive Verstimmung oder auch die Vorstufen einer leichten Depression überwinden, indem Sie sich zum Beispiel einmal für eine längere Zeit ganz bewusst aus Ihrem Alltagsleben ausklinken, sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen oder einfach mal Urlaub machen. Die Beschwerden depressiver Episoden oder der Depressionen selbst können vorübergehend auch etwas nachlassen.

    Wir möchten Ihnen jedoch dringend empfehlen, bei begründetem Verdacht so rasch wie möglich einen Experten aufzusuchen, um die richtige Diagnose, Behandlung und Therapie zu erhalten sowie der Gefahr einer eventuellen Chronifizierung entgegenzutreten.

    Leider sind Depressionen oft die wesentliche Ursache dafür, dass Menschen sich das Leben nehmen. 90 Prozent der rund 10.000 Menschen, die pro Jahr an einem Suizid versterben, haben an einer psychiatrischen Erkrankung gelitten, am häufigsten an einer Depression. Schizophrenie und Suchterkrankungen sind ebenfalls nicht selten mit einem stark erhöhten Suizidrisiko verbunden.

    Wie wird eine Depression behandelt?

    Das öffentliche Bewusstsein für psychische Erkrankungen hat sich in den vergangenen Jahren zugunsten einer aufgeklärteren Sichtweise verändert. Niemand muss sich daher schämen, seelische Probleme und psychische Beschwerden professionell behandeln zu lassen – im Gegenteil: In vielen Gesprächen mit Patienten und Angehörigen hat sich immer wieder gezeigt, dass ein offener Umgang mit der Erkrankung eine Therapie unterstützt.

    Den meisten Menschen, die unter einer Depression leiden, kann durch eine professionelle, psychotherapeutische Behandlung geholfen werden. Mit einer individuellen, störungsspezifischen Therapie können depressive Episoden sogar vollkommen verschwinden.

    Während man noch bis vor wenigen Jahren von „Heilung“ gesprochen hat, bevorzugt die moderne Psychiatrie heute die Begriffe „Remission“ (weitgehender Rückgang von Symptomen für einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten) und „Recovery“ (Symptomfreie „Genesung“ mit einer Normalisierung des Neuerkrankungsrisikos).

    Der häufig immer noch vorherrschende Fokus auf Symptome, Beschwerden und Defizite wird in den Oberberg Kliniken durch einen ganzheitlichen Ansatz mit Blick auf supportive Faktoren (Unterstützung), Ressourcen (Fähigkeiten, „gesunde Anteile“) und insbesondere die individuelle Resilienz („Widerstandsfähigkeit“, „Stressresistenz“) ergänzt.

    Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Depression. Bei leichten Depressionen wird in der Regel psychotherapeutisch behandelt; insbesondere bei mittelschweren und schweren Depressionen kommen in der Regel antidepressive Medikamente, eine geeignete Psychotherapie oder eine sinnvolle Kombination aus beidem zum Einsatz – jedenfalls dann, wenn der Patient die Nebenwirkungen der Medikamente verträgt oder bereit ist, sie in Kauf zu nehmen.

    Die Wirkung von Antidepressiva setzt bereits nach ein bis zwei Wochen ein und erreicht nach rund vier bis sechs Wochen meist ihre volle Stärke. Kombinationstherapien aus Medikamenten und Psychotherapie sind besonders bei schweren und chronischen Depressionen angezeigt. Dabei achten wir stets auf eine möglichst nebenwirkungsarme Dosierung der eingesetzten Psychopharmaka.

    Wichtig: Es gibt viele verschiedene erfolgreiche Psychotherapie-Ansätze zur Behandlung einer Depression. Als Oberberg-Patient können Sie mit Ihrem Therapeuten-Team immer ausführlich besprechen, welches individuelle evidenzbasierte Behandlungskonzept für Sie den größten Therapieerfolg verspricht. Allerdings sollten Sie auch immer damit rechnen, dass jede Psychotherapie ein gewisses Maß an Mitwirkung, Geduld und Durchhaltevermögen erfordert.

    Kontaktaufnahme

    Eine Aufnahme in unsere Privatkliniken ist in der Regel zeitnah möglich.

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