Bereits im Jahr 2013 waren 13,4 % aller betrieblichen Fehltage auf psychische Erkrankungen zurückzuführen, was diese aufgrund langer Ausfallzeiten zu den häufigsten und kostenintensivsten Erkrankungen macht. Für die Unternehmen gilt es, das Risiko dieser langen Ausfallzeiten und die damit verbundenen Kosten zu minimieren. Schließlich sind es oft besonders leistungsbereite und -motivierte Mitarbeitende, die vermehrt an einem Burnout erkranken. Im Jahr 2015 stiegen die durch Burnout bedingten Ausfallzeiten auf 67 Krankschreibungstage pro 1000 Versicherter an. Frauen erhielten dabei etwas häufiger eine ärztliche oder psychotherapeutische Burnout-Diagnose als Männer. Im Jahr 2020 dauerte eine durchschnittliche Krankschreibung aufgrund einer psychischen Erkrankung in Deutschland knapp 39 Tage.
Wie lange die Ausfallzeit beim Burnout ist, lässt sich aufgrund individueller Faktoren nicht genau bestimmen. Es kann angenommen werden, dass Erkrankungsgrad und Behandlungsdauer die Ausfallzeit maßgeblich beeinflussen.