Die Betroffenen müssen lernen, sich realistische Ziele zu setzen und personale Ressourcen wie Flexibilität und Selbstvertrauen auszubauen. Gegenüber hohen Erwartungshaltungen sollten Grenzen gesetzt werden und sich Zeit für Angehörige, Freunde und Freizeit genommen werden. Auch ein körperlicher Ausgleich sowie ein Achten auf die Ernährung können sich positiv auf die Gesundheit von Geist und Körper auswirken.
Männer tendieren stärker dazu, sich zurückzuziehen und Schwierigkeiten zu leugnen. Frauen hingegen nehmen ihre Beschwerden selbst besser wahr und berichten bereitwilliger über ihre Probleme.
Der Zugang und die Einstellung zur Therapie sind für Frauen einfacher bzw. positiver. Für beide Geschlechter ist es wichtig, bereits in der Anfangsphase die Symptome zu identifizieren und mit den nötigen Maßnahmen zu intervenieren. Hier bieten sich berufsorientierte Coachings an sowie eine Psychotherapie, sollten eine depressive Grundstimmung und innere Leere mit dem Gefühl bestehen, gegen diese nicht aus eigener Kraft angehen zu können.